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Haltung der Farbmäuse (Mus
musculus)
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Hier
finden Sie Tipps zur artgerechten Haltung der Farbmäuse
(Mäuse). Dazu gehören auch Satinmäuse,
Langhaarmäuse, Angoramäuse, Lockenmäuse
und viele andere Zuchtformen (Mäuserassen) der
Farbmäuse.
Foto links: Satinmäuse; © mausinfo.de |
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© Rodenti e.K., Düsseldorf
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Mäuse sind sehr soziale Tiere,
sie brauchen die Gesellschaft von Artgenossen. Es empfiehlt
sich daher, mindestens zwei Farbmäuse oder eine
kleine Gruppe anzuschaffen. Bei Weibchen ist die Haltung
meist unproblematischer als bei den Männchen. Kommt
es zu Rangeleien (z.B. unter zwei Männchen) ist
es wichtig, darauf zu achten, dass die gesetzten Duftmarken
nicht entfernt werden, denn dies führt zu weiteren
Rangkämpfen. Der Käfig sollte nur teilweise
gereinigt werden, denn bei einem vollständigen
Streuwechsel werden die Duftmarken vermehrt gesetzt,
was zur Folge hat, dass der gesamte Käfig stark
riecht.
Tipp: Farbmäuse
sind sehr flink. Wenn Sie eine Maus einmal in die Hand
nehmen möchten, dürfen Sie sie nicht zu feste
drücken und auf keinen fall am Schwanz festhalten,
da dieser abreißen kann. Locken Sie sie mit einem
Leckerlie (z.B. Bananenchip oder eine Rosine) auf
Ihre Hand und heben Sie die Hand über oder innerhalb
des Käfigs hoch. Die Maus wird sich nicht trauen
aus einer hohen Position herunterzuspringen und wird
sich an Ihrer Hand festhalten.
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Farbmäuse sind keine reinen
Vegetarier. Sie brauchen eine Mischung aus Körnerfutter,
Eiweißfutter, Frischfutter und auch Rohfaser.
Eine optimale Futtermischung mit kleinen Körnern
und Saaten, speziell für kleine Mäuse bietet
das Witte
Molen Mausfutter, es enthält auch bereits Fleischstückchen,
so dass für den Bedarf an tierischem Eiweiß
gesorgt ist.
Tipp: Nutzen
Sie ein Häuschen mit abnehmbarem Dach, wie z.B.
das Wohnlybyrinth
oder eine Mäuseburg die sie aus zwei übereinandergestellten
Wohnlabyrinthen erstellen können, damit Sie
die gesammelten Vorräte (und die Farbmäuse)
täglich kontrollieren können, und entfernen
Sie verdorbenes Futter.
Eine erwachsene Farbmaus bekommt
pro Tag etwa 2 Teelöffel Körnerfutter. Zusätzlich
zum Mausfutter kann man der Maus 2-3 mal wöchentlich
zusätzlich etwas Naturquark, Gammarus (getrocknete
Bachflohkrebse) o.ä. geben. Auch Mehlwürmer
und Steppengrillen oder Heimchen sind geeignete Eiweißquellen.
Als Abwechslung bietet es sich an, das Mausfutter mit
dem Witte
Molen Zwerghamsterfutter zu mischen, das ebenfalls
wertvolle Inhaltsstoffe zu bieten hat.
Sehr vorsichtig sollte man fettreiches
Körnerfutter verfüttern, wie Sonnenblumenkerne
und alle Nusssorten. Sie sind sehr beliebt, sollten
aber nicht in großen Mengen angeboten werden.
Außerdem können Sie 2-3 mal Frischfutter
in Form von Salatgurke, Karotte, Apfel oder Paprika
u.ä. geben. Nach 24 Std. sollte das Nest der Mäuse
kontrolliert und Reste an Frischfutter entfernt werden.
Des weiteren brauchen Mäuse etwas Heu zum Fressen
aber auch zum Nestbau oder einfach als Versteck. Getrocknete
Kräuter, wie z.B. die YES Kräutermischung sind ebenfalls
eine willkommene Abwechslung. Zusätzlich brauchen
Mäuse etwas zum Nagen. Dazu eignen sich Zweige
von Obstbäumen, Nussbäumen oder Buchen. Mineralien
und Vitamine nehmen Mäuse über die Nahrung
auf. Auf zuckerhaltige Leckerlis wie Knabberstangen,
Drops und ähnliches sollten Sie verzichten, da
diese zu Verdauungsstörungen und Karies führen
können, besser sind die zuckerfreien Leckerlis
im Rodenti-Shop, wie getrocknete Bananen, Kolbenhirseblüten und Löwenzahn.
Farbmäuse sollten immer frisches
Trinkwasser zur Verfügung haben.
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Die Mindestgröße eines
Käfigs für 2 Mäuse ist 60 mal 30, besser
noch 80 mal 40 cm. Für eine kleine Gruppe eignet
sich ein Rattenkäfig in der Größe 100
mal 50 cm. Der Gitterabstand sollte 0,5 cm nicht überschreiten,
da junge Mäuse ansonsten weglaufen können.
Der Käfig darf ruhig etwas höher sein, da
Mäuse sehr gute Kletterer sind.
Als Grundlage der Einrichtung wird
in der Regel Kleintierstreu verwendet. Um eine Staubbildung
zu vermeiden, kann man die normale Holzstreu ersetzen
durch das Hugro
Naturstreu. Diese Einstreu ist nicht nur für
die Nagetiere, sondern auch für die Verbesserung
des Klimas im Wohnraum interessant, da viele Menschen
empfindlich auf die feinen Stäube reagieren die
mit normaler Holzeinstreu verbunden ist.
Die Mäuse freuen sich über
mehrere Höhlen, die aus unterschiedlichen Materialien
(Kork, Holz, Ton) bestehen können. Dazu eignen
sich ganz hervorragend die Rocki-Felsen von Rodenti und auch
das Wohnlabyrinth.
Stellt man mehrere Wohnlabyrinthe (z.B. zwei oder drei
Stück) übereinander, so entsteht eine große
Spielburg, die ein Gangsystem erzeugt, was den Entdeckerdrang
der Mäuse erweckt und die Intelligenz der Mäuse
herausfordert. Durch mehrere Rocki-Felsen entsteht ebenfalls
ein natürliches Höhlensystem, das sehr natürlich
aussieht und den Farbmäusen gut gefällt. Durch
die intelligente Konstruktion sind die Rocki-Felsen
atmungsaktiv und trotzdem leicht zu reinigen (Innenseite
abwaschbar). Außerdem ist die Außenfläche
so konstruiert, dass Farbmäuse ihre wachsenden
Krallen pflegen können. Er wurde speziell für
Farbmäuse und andere Kleinsäuger entwickelt.
Tipp: Zwischenetagen
kann man z.B. mit der Vario-Knabberbrücke verbinden.
Zwischenböden können geschützt werden
mit der Hugro-Hanfmatte.
Diese hat zusätzlich den Vorteil, dass sie Ungeziefer
fernhält und als Nistmaterial verwendet werden
kann.
Einrichtungsgegenstände, wie
Zweige, die Rodenti-Knabberbrücke
oder Sisaleile können nicht nur auf den Boden gestellt
sondern mit etwas Phantasie auch an der Decke befestigt
werden. Bei Farbmäuse kann man den gesamten Raum
des Käfigs ausnutzen, da die Mäuse sich darin
sehr gut bewegen können. Gut eignen sich auch Zwischenböden
oder befestigte Röhren, in denen sich die Mäuse
ausruhen können.
Frische Zweige von Obstbäumen
oder Nussbäumen dienen als zusätzliches Knabberangebot
und werden zum Klettern sehr gerne benutzt. Zwischenböden
aus Gitter sollten abgedeckt werden, damit sich die
Mäuse nicht an dem Gitter verletzen können.
Dazu eignet sich hervorragend das Hugro Nagerfloor. Es hat zusätzlich
den Vorteil, dass es ungewieferabweisen ist. Außerdem
kann es genutzt werden, um Holzzwischenböden abzudecken
oder auch unter das Wodent-Laufrad
gestellt werden.
Auch ein tierschutzgerechtes (!)
Laufrad sollte einen Platz im Mäusekäfig finden.
Optimal ist eine Laufradgröße von 25-30 cm
(Durchmesser). Für Farbmäuse eignet sich am
besten das Wodent
Wheel, da es sehr leise und langlebig ist und außerdem
leicht gereinigt werden kann. Wissenschaftler am Salk Institute for Biological Studies
in Kalifornien haben sogar festgestellt, dass Mäuse,
die sich körperlich betätigen (freiwillige
Betätigung), mehr Gehirnzellen besitzen und schneller
lernen als ihre bewegungsarm lebenden Artgenossen.
Farbmäuse lieben Röhren
und Gegenstände, die sie annagen können, wie
z.B. die Rodenti Knabberbrücke
oder Äste sowie auch Pappröhren, oder Röhren
aus anderem Naturmaterial. Da die Zähne dieser
kleinen Nager ständig nachwachsen, brauchen sie
immer Nagematerial mit dem sie ihre Zähne abnutzen
können, so dass sie nicht zu lang werden, was gesundheitliche
Probleme mit sich führen würde.
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Farbmäuse sind anfangs oft sehr
ängstlich und scheu. Wenn Sie merken, dass eine
Maus zittert, nehmen Sie sie nicht aus dem Käfig
heraus. Mit gesunden (!) Leckerlis bringt man die Maus dazu,
Ihnen aus der Hand zu fressen und mit etwas Geduld wird
sich die neugierige Maus auch auf Ihre Hand trauen.
Beobachten Sie das Tier immer wieder. Wenn es anfängt
zu zittern, muss es zurück in den vertrauten Käfig.
Mit der Zeit siegt aber in der Regel die Neugier und
wenn das Tier einmal Vertrauen gefasst hat, wird eine
Farbmaus schnell zahm.
Tipp: Falls Ihre
Farbmaus einmal entwischt können Sie im Fachhandel
Lebendfallen erwerben. Aber auch ein sauberer und glatter
Eimer zu dem eine Rampe führt ist oft schon ausreichend.
Die Maus hüpft in den Eimer (in dem ein wohlriechender
Köder liegt) und kann nicht mehr entkommen. Dazu
sollte der Eimer mindestens 30 cm hoch sein. Bitte kontrollieren
Sie die Fallen mehrmals täglich.
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Bei artgerechter Haltung und gesunder
Ernährung bleiben Farbmäuse lange gesund.
Eine Ganratie gibt es jedoch nicht, deshalb sollte man
täglich einen Gesundheitscheck
durchführen. Täglich sollten Sie die Mäuse
beobachten. Kommen sie wie gewohnt zum Futternapf, fressen
sie? Bewegen sie sich wie üblich? Sind die Augen
klar? Ist das Fell schön glänzend? Verhalten
sich die Tiere anders als sonst? Haben sie Durchfall
oder einen verklebten Hinterleib? Sollte eine Ihrer
Mäuse Augenprobleme haben, könnte das durch
staubige Einstreu hervorgerufen werden. Deshalb bietet
es sich an, eine staubfreie Einstreu, wie z.B. das Hugro Naturstreu zu verwenden. Sie
hat zusätzlich den Vorteil, dass Ungeziefer ferngehalten
wird.
Sollten Sie Auffälligkeiten
(z.B. auch pfeifende Atemgeräusche) entdecken,
könnte es sich um erste Krankheitsanzeichen handeln.
Dann sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, denn je früher
der kleine Nager untersucht wird umso größer
ist die Chance, dass er nicht schlimmer krank wird.
Tipp: Fotos von
gesunden und kranken Tieren, sowie weitere Informationen
finden Sie im Service-Bereich unter "Gesundheits-Check".
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www.rodenti-shop.de
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Rodenti Heimtierzubehör, Düsseldorf
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